Kommentar
Am 24. Januar haben wir nunmehr den 300. Geburtstag Friedrichs des Großen feiern können, wobei die Deutschen in Polen hierbei eher auf Deutschland schauen – denn in Schlesien hat der „Alte Fritz“ seit 1945 keine Konjunktur mehr. Die zahlreichen Ausstellungen in Deutschland zeichnen heute auch ein sehr differenziertes Bild dieser gegensätzlichen Persönlichkeit. Der baltendeutsche Religionswissenschaftler Adolf von Harnack aus Dorpat (Tartu; heute Estland) sagte einmal: Das Urteil in schwierigen Fragen durchläuft oft drei Stufen: Begeisterte Zustimmung, radikale Verurteilung und kritische Rehabilitierung. Und so ist auch die hurrapatriotische Vereinnahmung Friedrichs aus dem 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sowie ihre anschließende Verurteilung heute einer kritischen Reflexion gewichen – zumindest in Deutschland.
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| Kartoffelfest in Stettin |
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Der Nachmittag fing mit dem Pommernlied an. Danach sang die Singegruppe, unterstützt von den Teilnehmern, das Kartoffellied, das alle von der Schule her aus kannten. Mit dem Lied „Bunt sind schon die Wälder“ begannen die „Bienchen“ den bunten Teil unseres Festes. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung erfuhren wir die Geschichte der Kartoffel, vorgestellt von G. Doroszewska, hörten von einem Erntefest in Horst und erfuhren von M. Kabattek das Kartoffelrezept von den „Grünen Klößen“ sowie Wissenswertes über die Kartoffelsorten. Ein Gedicht, gewidmet der pommerschen Kartoffel, sprach W. Rezler.
J. Kaczmarek hielt einen kleinen Vortrag über das Brauchtum und die Leistungen der Pommern. Er erinnerte uns vor allem daran, was für eine Bedeutung die Kartoffel und andere Agrarprodukte in Pommern hatten. Zu Ehren unserer Geburtstagskinder- H. Owczarz und M. Kabattek wurden Geburtstagslieder gesungen. Endlich kam die lange erwartete Stunde, wo man herzlich zum Essen einlud. Freiwillige Helfer wie J. Roszakowska, J. Sprada, G. Gerłach, J. Korypta und G. Remplakowska hatten den runden Tisch für 30 Personen mit farbenprächtigen bunten Herbstblättern, grünen Zweigen, Blumen, die aus dem Garten stammten, mit Liebe geschmückt. Dafür sei allen herzlich gedankt, besonders unserer Schatzmeisterin D. Guba. Auf dem Tisch standen Körbe mit Obst und Gemüse; es gab auch viele Schalen mit verschiedenen Kartoffelsalaten, Matjesheringen, gekochten Eiern ,Pellkartoffeln und vielen bunten Appetithappen zum naschen. Die Speisen waren alle ganz toll bunt dekoriert, sodass manchem allein schon vom schauen das Wasser im Munde zusammen lief. Nach Einladung und dem Wunsch „Guten Appetit“ griffen die Gäste zu diesen Köstlichkeiten und langten ordentlich zu. Es wurden Gespräche geführt, Musik erklang und der aus Weintrauben selbst gemachte Wein machte Mut, sich im Takt zu bewegen und einen Tanz nach dem anderen auf dem Parkettboden auszuprobieren. Dann war die Zeit war gekommen, die Tombola zu eröffnen. Dank den vielen Spendern gab es viele Gewinner. Nach dem sich alle gestärkt und ausgiebig getanzt hatten, gab es eine musikalische Unterhaltung von unserem Geigen-Duo K. Owczarz und A. Głowacz. Wir hörten wunderschöne Musikstücke aus bekannten Operetten und viele Heimatmelodien. Danach wurde wieder getanzt. W. Wiśniewski spielte diesmal den Fotografen und knipste eine Vielzahl Bilder. Unser schönes Herbstfest dauert bis 22 Uhr. Die Zeit war wieder viel zu schnell um. Noch lange danach klangen in unseren Ohren die schönen Melodien von den Flippers, dem Alpentrio von Captain Cook und seinen singenden Saxophonen und von vielen anderen Musikanten.
Margot Kabattek-Jerka
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Karolin łůnaczi

Witům wołs dzisiej w takym blank ciekawym humorze. W jakym? W karnawałowym! Karneval już od dobrych cztyrech tydni trwoł. Wszandzie na wochenende sům zabawy i dancingi. A jak nie zabawy i dancingi, to rozmajty fajery skuli geburtstagów, złotych, srebrnych weselów, rozmajtych roczniców… Powiam wům, we mojyj familii i familii łod mojego szaca to wiynkszojść geburtstagów a fajerów je na przełomie stycznia i lutygo i tak wele lipca, siyrpnia a wrzejśnia. We tym roku to my tyż mieli zaszczyt być na złotym weselu dwa tydniy tymu i na cztyrdziestce we łůnskym tydniu. Taky okrůngły geburtstagi i rocznicy to se zawsze barzi fajruje. Nojczynści przi jakyj muzyce, tańcach, no i jak to na fajery przistało – przy takych napojach, jak by to padać, kery majům wiynci niż 0% alkoholu we sobie.
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Ereignisse Deutsche Minderheit
13. Polenweiter Literarischer Wettbewerb „In der Sprache des Herzens”
XIII Ogólnopolski Konkurs Literacki „W języku serca”



Zum Kartoffelfest am 12. September im schön bunt geschmückten Saal hatten sich viele Mitglieder der SKGDM in Stettin versammelt. Die Vorsitzenden W. Rezler und W. Wisniewski haben alle herzlich begrüßt.






