
Kommentar
z ukosa
słowniczek
Durchsetzungsvermögen, das siła przebicia
durchleuchten przejrzeć kogoś
Feldbett, das łóżko polowe
Flaute, die zastój, stagnacja
Sommerloch, das sezon ogórkowy
Hängematte, die hamak
jdn. herunterputzen zbesztać kogoś
Selbstbeherrschung, die samokontrola
Soft Skills, die kompetencje socjalne
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parat haben oferować, dysponować
bemüht sein starać się
schwärmen für jemanden podkochiwać się w kimś
sich die Seele aus dem Leib weinen wypłakiwać się
peinlich żenujące, zawstydzające
Erschütterung, die wzburzenie
variieren różnić się, zmieniać
günstig tanie
feilen dopracowywać, szlifować
scheitern zawieść, nie udać się
vermasseln zawalić
wissen wie der Hase läuft wiedzieć jak coś działa, funkcjonuje
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verbreiten rozpowszechniać
wie im Flug vergehen szybko mijać
Anhang, der załącznik
mitschleppen wlec ze sobą
Rudel, der wataha
ausroten wytrzebić
spucken pluć
überfluten zalać
Höllenmensch, der jaskiniowiec
Anwesenheit, die obecność
von etwas Gebrauch machen skorzystać z czegoś
zurechtfinden, sich odnaleźć się
promovieren doktoryzować się
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Musikgeschmack, der gust muzyczny
rauspicken wybrać
beeindrucken robić wrażenie, imponować
vetrauenswürdig godni zaufania
berücksichtigen uwzględniać
einzigartg wyjątkowy, jedyny w swoim rodzaju
ergattern zdobyć
Gewächshaus, das szklarnia
Fließband, der taśma
begünstigen uprzywilejować
Bürgschaft, die rękojmia
aufheben zawiesić
| Die Schule, die Kirche - eine Geschichte |
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Die St. Josef Kirche in Danietz
Seit Jahrhunderten drehte sich das Leben in Danietz um die Schule. Nichts anders ist es auch heute. Denn heute, wo einst die Schule stand, steht die St. Josef der Arbeiter- Kirche. Heute befindet sich die Schule woanders. Zum Frühjahr 2010 wird sie den 220.-Jahrestag ihres Bestehens feiern. Aus diesem Anlass wird selbstverständlich am Standort der ehemaligen Schule, also in der heutigen Kirche, die die Einwohner im Jahr 1982 binnen 100 Tagen errichteten, eine heilige Messe gefeiert. In der Kirche befindet sich eine Tafel mit den Namen der Einwohner, die im Ersten Weltkrieg als Soldaten ums Leben gekommen sind. Im linken Schiff befindet sich eine andere Tafel, gewidmet dem ersten Pfarrer Probst Hubert Zdzuy. Die erste heilige Messe wurde hier am 1. November 1982 von Bischof Jan Wieczorek zelebriert. Der Weihe des Altars erfolgte durch Bischof Alfons Nossol. Von einer Schule aus Holz bis zur heutigen Schule In der hiesigen Kirche findet alle zwei Wochen eine heilige Messe in deutscher Sprache statt. In der vergangenen Woche wurde die St. Martinsfeier vorbereitet. Am Festtag des Heiligen findet ein Martinsumzug statt. Ein Jugendlicher, der als St. Martin verkleidet ist, führt den Umzug auf einem Pferd durch das ganze Dorf an. Danach findet ein Gottesdienst statt, in dem auch Lieder in deutscher Sprache gesungen werden. „Noch bis vor kurzem haben ältere Frauen vor der deutschen heiligen Messe auch den Rosenkranz auf Deutsch gebetet. Diese Tradition hat inzwischen, nach ihrem Tod, leider aufgehört. Doch ich hoffe, dass Gemeindemitglieder diesen Brauch wieder beleben werden.“, sagt Pfarrer Korneliusz Wójcik. Im Mai werden die Hauptfeierlichkeiten anlässlich des Jubiläums des Bestehens der Schule begangen. Die erste Schule, eine Einrichtung aus Holz, wurde in Danietz wurde im Jahre 1784 erbaut. Ca. 100 Jahre später wurde eine neue Schule errichtet, die bis zum Jahr 1913 stand. Die dritte Schule und das Lehrerhaus wurde im Jahr 1913 für 20.000 Reichsmark errichtet. Im Jahre 1945 haben die Sowjettruppen die Schule, das Lehrerhaus und den Kindergarten niedergebrannt. Wiederaufgebaut wurde die Schule im Jahr 1949. Im Jahre 2007 wurde anlässlich des 25-Jahrestags der Kirche das Dach erneuert, der Chor renoviert und seit dieser Zeit gibt es in Danietz auch einen Friedhof. „Bis dahin wurden die Einwohner von Danietz auf dem Friedhof der Pfarrgemeinde in Raschau begraben“, sagt der Pfarrer. Der „Fußballkader“ und Herr Mientus Im Jahr 1995 haben die Schüler der Schule in Danietz ihr Dorf polenweit berühmt gemacht, dank der hiesigen Fußballmannschaft, die den 4. Platz im gesamtpolnischen Turnier „Fußballkader wartet” belegte. An der Grundschule wirkt eine Tanzgruppe, die die Gemeinde auf den Festivals der Volkskünstler des Landkreises und der Woiwodschaft Oppeln repräsentiert. Eine Sehenswürdigkeit und ein Symbol von Danietz sind selbstverständlich Herr Konrad Mientus und sein dörfliches schlesisches Regionalmuseum. Alle Gegenstände, welche einst alltäglich benutzt wurden, sind in dem kleinen Museum aufbewahrt und ausgestellt. Das Museum wurde vor Jahren von Herrn Konrad Mientus in Eigeninitiative und mit großem Engagement errichtet. Wojciech Dobrowolski
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Karolin łůnaczi
Mocka wům już ercejlowałach o mie, mojyj famili, mojyj orkiestrze. Ale nie padałach wům nigdy co, zwiůnzanygo ze ślůnskym mie tak richtig festy fascynuje. Sům to rozmajty postaciy nadprzirodzůny kery szło trefić, a kto wiy czy nie idzie jeszcze dzisiej trefić u nołs na ślunsku. Nołważniejszoł postać to je utopiec, we rozmajtych rejůnach nazywani tyż utopkym, topkym abo topielcym. Wyglůndoł jak chop, niy mioł jednyj nogi, yno końsky kopyto, a dycki w butach łajziůł.
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Ereignisse Deutsche Minderheit
Brückenbauer aus Schlesien - Daniel Kaiser in Gespräch mit Alfons Nossol
http://www.wdr5.de/sendungen/tischgespraech/s/d/11.08.2010-20.05.html
Der 4. Juni 1989 ist für Alfons Nossol ein Schlüsseldatum. Die deutsche Minderheit in Polen durfte zum ersten Mal nach dem Krieg einen deutschsprachigen Gottesdienst feiern. Das Kirchenlied ‚Großer Gott, wir loben Dich‘ brachte die Wende, erinnert sich der 77jährige, der mehr als drei Jahrzehnte Bischof von Opole (Oppeln) war. „Bei der ersten Strophe haben alle so laut gesungen, dass die Flügel der Engelfiguren wackelten.“ Bei der zweiten Strophe hätten schon einige geweint. „Aber bei der dritten Strophe schluchzte die ganze Kirche.“ Nossol geißelte die Vertreibung der Deutschen stets als Unrecht. In diesem Jahr erhielt er in Hamburg den Deutschen Nationalpreis für seinen Einsatz für die Versöhnung. Im Tischgespräch mit Daniel Kaiser erzählt Alfons Nossol vom Kampf gegen den Kommunismus, von der schwierigen Aussöhnung nach dem Krieg und wie er schon als 12jähriger einmal Seelsorger sein musste.
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