Kommentar

Als Pressevertreter erhalte ich allwöchentlich den Terminkalender vom Oppelner Marschall und seinen Vertretern und stelle immer wieder erstaunt fest: Steht beispielsweise ein Termin bei den Polnischen Kombattanten an, so nimmt diesen Marschall Józef Sebesta höchstselbst wahr, zu einer Veranstaltung einer zweisprachigen Schule hingegen (die Wettquoten stehen hier sehr niedrig) fährt einer der deutschen Marschälle Józef Kotyś oder Andrzej Kasiura. Vielleicht der beste Beleg dafür, dass die Nationalitäten der Region entgegen aller Sonntagsreden doch nicht so integriert sind wie gerne behauptet wird. More...

z ukosa

Dobrzeń-TOR

Festwial MN

Grimmnacht

Umowa Japończycy

biskup nominat

słowniczek

Durchsetzungsvermögen, das    siła przebicia
durchleuchten    przejrzeć kogoś
Feldbett, das    łóżko polowe
Flaute, die    zastój, stagnacja    
Sommerloch, das    sezon ogórkowy
Hängematte, die    hamak
jdn. herunterputzen    zbesztać kogoś
Selbstbeherrschung, die    samokontrola
Soft Skills, die    kompetencje socjalne

-----------

parat haben    oferować, dysponować
bemüht sein    starać się
schwärmen für jemanden    podkochiwać się w kimś
sich die Seele aus dem Leib weinen    wypłakiwać się
peinlich    żenujące, zawstydzające
Erschütterung, die    wzburzenie
variieren    różnić się, zmieniać
günstig        tanie
feilen    dopracowywać, szlifować
scheitern    zawieść, nie udać się
vermasseln    zawalić
wissen wie der Hase läuft    wiedzieć jak coś działa, funkcjonuje

-----------

verbreiten    rozpowszechniać
wie im Flug vergehen    szybko mijać
Anhang, der    załącznik
mitschleppen    wlec ze sobą
Rudel, der    wataha
ausroten    wytrzebić
spucken    pluć
überfluten    zalać
Höllenmensch, der    jaskiniowiec
Anwesenheit, die    obecność
von etwas Gebrauch machen    skorzystać z czegoś
zurechtfinden, sich    odnaleźć się
promovieren    doktoryzować się

-----------

Musikgeschmack, der    gust muzyczny
rauspicken    wybrać
beeindrucken    robić wrażenie, imponować
vetrauenswürdig    godni zaufania
berücksichtigen    uwzględniać
einzigartg    wyjątkowy, jedyny w swoim rodzaju
ergattern    zdobyć
Gewächshaus, das    szklarnia
Fließband, der        taśma
begünstigen    uprzywilejować    
Bürgschaft, die    rękojmia
aufheben    zawiesić

Internetradio

Gedenktafel für den ehemaligen Landrat in Oppeln enthüllt E-mail

Mario Graf von Matuschka war sichtlich ergriffen

Mario Graf von Matuschka, der Sohn Michaels Graf von Matuschka, nahm am 4. Dezember in Oppeln an der feierlichen Enthüllung einer Gedenktafel für seinen Vater teil, der bis 1933 Landrat von Oppeln war. Gegenüber dem Schlesischen Wochenblatt sagte er, der Anlass sei für ihn eine schöne Erinnerung an den Vater gewesen.


„Dieses Porträt gibt seine Gesinnung sehr gut wieder. Ich bin ergriffen, dass ich hier heute sein darf. Hier im ersten Stock wurde ich geboren“, zeigte er mit dem Finger zum ersten Stockwerk links.


Die stellvertretende Stadtratsvorsitzende Halina Dąbrowska betonte, dass der Stadtrat keinerlei Bedenken hatte, der herausragenden Persönlichkeit zu gedenken. Es sei schade, dass er sein Amt nicht noch länger bekleiden konnte, doch er habe sich ohnehin sehr um den Landkreis verdient gemacht. Konsul Ludwig Neudorfer sprach von Deutschen, gegen die Repressionen angewendet wurden, weil sie nicht mit der Nazi-Politik einverstanden waren. Sie mussten entweder ausreisen oder das Los des Grafen von Matuschka teilen.

Verdient um den Landkreis
Der jetzige Landrat Henryk Lakwa erinnerte an die Verdienste Matuschkas um den Landkreis. Mit 34 Jahren wurde dieser 1923 Landrat des Landkreises Oppeln und bekleidete sein Amt bis zu seiner Enthebung durch die Nazi-Behörden im Jahr 1933. In diesem Zeitraum erreichte er viel im Eigenheim- und Siedlungsbau, im Wohnungsbau sowie beim Bau von Bildungs-, Kultur- und Kircheneinrichtungen . Zugleich legte er in seinem Verantwortungsbereich mit gutem Erfolg deutsch-polnische Nationalitätenkonflikte bei. Als Vorstandsmitglied der Zentrumsfraktion im preußischen Landtag in Berlin leistete er viel für die Integration der in Deutschland verbliebenen Teile Oberschlesiens in das Deutsche Reich.
Mario Graf von Matuschka besuchte am Freitagmorgen die Kathedrale, wo er als Säugling getauft wurde. Bei der Enthüllung der Gedenktafel am Haus in der Ulica Krakowska 53 sagte er, es sei für ihn sehr ergreifend, nahe dem Ort zu stehen, wo er am 27. Februar 1931 zur Welt kam. „Wir mussten im Juli 1933 Oppeln verlassen, nachdem mein Vater von den Nazis von seinem Posten entfernt wurde. Wir wohnten zunächst in Berlin, dann in Breslau und schließlich in Kattowitz.“ Mario Graf von  Matuschka war u.a. deutscher Botschafter in Paris und er war auch bei der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung tätig. Am Haus in der ul. Krakowska sprach er im Namen von 34 Angehörigen seiner Familie. Er sagte u.a.: „Das letzte Mal sahen ich und meine Geschwister unseren Vater am 22. Juli 1944 bei unseren Großeltern. Das war zwei Tage nach dem misslungenen Attentat auf Hitler. Am 10. August wurde er festgenommen und am 14. September, dem Festtag der Erhebung des hl. Kreuzes, in einem Berliner Gefängnis erhängt. Vor seinem Tod soll er gesagt haben, dass es für ihn eine gottgegebene Ehre ist, an diesem Tag zu sterben.“

Die Natur wird ihn patinieren

Mario Graf von Matuschka sagte u.a., dass die Feier, an der er in Oppeln teilgenommen hat, eine Ehre ist, die ihm durch Mitmenschen widerfahren sei. „Ich bin überzeugt, dass sie dazu beitragen wird, deutsch-polnische Verletzungen zu heilen.“ Hierbei zeigte er sich sichtlich ergriffen. Er dankte allen, die sich für die Entstehung der Gedenktafel eingesetzt haben, darunter dem Künstler Adolf Panitz, der trotz schwerer Krankheit bei der Feier zugegen war. „Er (Matuschka) ist ein bisschen blass ausgefallen, aber ich hoffe, die Natur wird ihn patinieren”, sagte der Künstler. Er verwies auf die Symbolik des Flachreliefs. Darauf zu sehen ist die Altstadt und im Hintergrund der Piastenturm, die Synagoge, die Kathedrale und die Bergelkirche.
Für Pfarrer Prälat. Wolfgang Globisch, Seelsorger für nationale und ethnische Minderheiten, sei dieser 4. Dezember 2009 eine Rückkehr zur Normalität nach den beiden Diktaturen: „Man darf inzwischen frei sprechen, wir sind eine Gemeinschaft, wenn auch national differenziert. Christen zu sein heißt, wie Brüder und Schwestern zueinander zu sein.“

Während der anschließenden Messe in der Kirche St. Sebastian erinnerte Pfarrer Globisch an den Lebenslauf Michaels Graf von Matuschka und hob insbesondere dessen Frömmigkeit hervor. So habe dieser als Landrat von Oppeln an den alljährlichen Wallfahrten auf den Sankt Annaberg mit dessen Franziskanerkirche und -kloster teilgenommen.

Seinem ersten Sohn Mario sagte Michael Graf von Matuschka bei der Feier der ersten heiligen Kommunion im Jahr 1939: „Ein Gebot des Kreuzes ist, dass jeder, der es anerkennt, mitfühlen muss. Trage dein Kreuz freudig”.

Wojciech Dobrowlolski

 

 

Karolin łůnaczi

Mocka wům już ercejlowałach o mie, mojyj famili, mojyj orkiestrze. Ale nie padałach wům nigdy co, zwiůnzanygo ze ślůnskym mie tak richtig festy fascynuje. Sům to rozmajty postaciy nadprzirodzůny kery szło trefić, a kto wiy czy nie idzie jeszcze dzisiej trefić u nołs na ślunsku. Nołważniejszoł postać to je utopiec, we rozmajtych rejůnach nazywani tyż utopkym, topkym abo topielcym. Wyglůndoł jak chop, niy mioł jednyj nogi, yno końsky kopyto, a dycki w butach łajziůł. More...

Ereignisse Deutsche Minderheit

Brückenbauer aus Schlesien - Daniel Kaiser in Gespräch mit Alfons Nossol

http://www.wdr5.de/sendungen/tischgespraech/s/d/11.08.2010-20.05.html

 

Der 4. Juni 1989 ist für Alfons Nossol ein Schlüsseldatum. Die deutsche Minderheit in Polen durfte zum ersten Mal nach dem Krieg einen deutschsprachigen Gottesdienst feiern. Das Kirchenlied ‚Großer Gott, wir loben Dich‘ brachte die Wende, erinnert sich der 77jährige, der mehr als drei Jahrzehnte Bischof von Opole (Oppeln) war. „Bei der ersten Strophe haben alle so laut gesungen, dass die Flügel der Engelfiguren wackelten.“ Bei der zweiten Strophe hätten schon einige geweint. „Aber bei der dritten Strophe schluchzte die ganze Kirche.“ Nossol geißelte die Vertreibung der Deutschen stets als Unrecht. In diesem Jahr erhielt er in Hamburg den Deutschen Nationalpreis für seinen Einsatz für die Versöhnung. Im Tischgespräch mit Daniel Kaiser erzählt Alfons Nossol vom Kampf gegen den Kommunismus, von der schwierigen Aussöhnung nach dem Krieg und wie er schon als 12jähriger einmal Seelsorger sein musste.

 

Aufnahme der Sendung

Schlesien Journal


TVP Opole
Mittwoch / środy 19:00
Wiederhilung / powtórki: Sonntag / niedziele 22:05


TVP Katowice
Dienstag / wtorki 8:45

 

TVS
Montag / poniedziałki 17:30

 

Schlesien Aktuell
Radio Opole
Montag - Freitag / od pon. do pt. 20:45

Kaffeeklatsch
Radio Park
Sonntag / niedziele 18:00


stat4u